KI-Entwicklungszyklus – Ein umfassender Leitfaden
Schlüsselfakten
- Der KI‑Entwicklungszyklus gliedert sich typischerweise in Phasen: Problemdefinition & Zielsetzung, Datenerfassung und -vorbereitung, Modellbildung und Training, sowie Modellvalidierung/Test.
- Ein definierter Zyklus macht KI-Projekte planbar und wiederholbar — so bleiben Datenqualität, Technik, Prozesse und Anforderungen transparent und steuerbar.
- Schlechte Datenqualität oder fehlende Planung führen häufig zu gescheiterten KI-Projekten — deshalb ist sorgfältige Vorbereitung essenziell.
- SaM Solutions bietet professionelle Unterstützung bei KI-Projekten: vom Konzept und Daten-Setup über Modellentwicklung bis zu Integration und langfristigem Betrieb.
Künstliche Intelligenz hat sich von einem Nischenthema zu einem zentralen Erfolgsfaktor für moderne Unternehmen entwickelt. 82 % der Unternehmen sind sich einig, dass KI entscheidend für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit sein wird. Wir haben Best Practices zum Einsatz von KI sowie Methoden und Tools zusammengestellt, die Ihrem Unternehmen in diesem Jahr Effizienzgewinne bringen können.
Warum der KI-Entwicklungszyklus wichtig ist
Laut Bitkom sind sich 82 % der Unternehmen einig, dass Künstliche Intelligenz entscheidend für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit sein wird. Gleichzeitig haben 42 % bereits KI-Lösungen implementiert, 35 % planen dies. Am häufigsten kommt KI derzeit in der Datenanalyse zum Einsatz. Eine weitere interessante Zahl von Bitkom: 46 % der Befragten sehen die Gefahr, dass die deutsche Industrie die KI-Revolution verschläft.

Häufig mangelt es KI-Initiativen an Planung. Das führt zu unrealistischen Erwartungen und letztlich zu Enttäuschungen. Ein definierter KI-Entwicklungszyklus schafft hier Abhilfe, indem er von Anfang an klare Ziele, Verantwortlichkeiten und Erfolgskriterien festlegt.
Zudem stellt ein Zyklus sicher, dass nicht nur die Modellentwicklung, sondern auch Daten, Technik, Mensch und Prozesse ganzheitlich berücksichtigt werden. So werden KI-Projekte planbarer und wiederholbar – ein entscheidender Faktor, wenn Sie KI nicht nur ausprobieren, sondern zunehmend strategisch einsetzen möchten.
Die Phasen des KI-Entwicklungszyklus
Nebenbei bemerkt: Generative KI könnte Europas Produktivität bis 2030 jährlich um bis zu 3 % steigern – so eine Einschätzung von McKinsey & Company. Deshalb ist es sinnvoll, den Algorithmus hinter dem KI-Entwicklungszyklus zu verstehen. Ein Entwicklungszyklus lässt sich in mehrere Phasen unterteilen, die aufeinander aufbauen.

Problemdefinition und Zielsetzung
Am Anfang steht die Frage: Welches Problem soll mit KI gelöst werden und welche Ziele sollen erreicht werden? In dieser Initiierungsphase wird der Anwendungsfall definiert. Geschäftsziele werden mit technischen Möglichkeiten abgeglichen. Wichtig ist, alle relevanten Stakeholder früh einzubeziehen – Fachabteilungen, Datenexperten und Management – damit das Projekt auf ein echtes Geschäftsbedürfnis ausgerichtet ist.
Datenerfassung und -vorbereitung
In dieser Phase werden relevante Datenquellen identifiziert, Daten gesammelt und für die Modellierung aufbereitet. Oft zeigt sich hier, ob genügend Daten in ausreichender Qualität vorliegen. Unzureichende Datenqualität wird häufig als großes Hindernis genannt. Viele Unternehmen haben daher ihre Investitionen in Dateninfrastruktur deutlich erhöht, berichtet Deloitte. Dieser Prozess ist mitunter aufwendig und iterativ. Doch die Mühe lohnt sich: Hochwertige, repräsentative Daten bilden das Fundament für ein zuverlässiges KI-Modell.
Modellentwicklung und -training
Nun beginnt der eigentliche Machine-Learning-Zyklus: Basierend auf den Zielen und den vorhandenen Daten wird ein geeignetes Modell ausgewählt oder entworfen. Die Entwicklung umfasst das Testen verschiedener Modelltypen, das Abstimmen von Hyperparametern sowie das Implementieren des Trainingsprozesses. Moderne Machine-Learning-Frameworks erleichtern diesen Schritt erheblich. In vielen Fällen durchläuft man einen iterativen Prozess: Ein erstes Modell wird trainiert, seine Leistung evaluiert und anschließend optimiert. Eine gründliche Dokumentation der Experimente ist ebenfalls wichtig für Nachvollziehbarkeit und Qualitätssicherung.
Modellvalidierung und -test
Bevor ein KI-Modell in den produktiven Einsatz geht, muss es gründlich validiert und getestet werden. In dieser Phase wird geprüft, ob das trainierte Modell die gewünschten Ergebnisse unter realistischen Bedingungen liefert. Dazu wird ein separates Testdatenset verwendet, das im Training nicht genutzt wurde.
Die Modellgüte wird anhand geeigneter Metriken gemessen und es wird überprüft, ob die Performance den Anforderungen entspricht. Zudem sollte geprüft werden, ob das Modell fair und robust arbeitet: Zeigt es systematische Verzerrungen (Bias) oder bricht die Leistung bei bestimmten Randfällen ein? In hochregulierten Anwendungsfeldern müssen zusätzlich regulatorische Vorgaben eingehalten werden – etwa durch transparente Dokumentation und Nachvollziehbarkeit der Entscheidungen. Falls Mängel auftauchen, wird in mehreren Iterationen nachgebessert, bis die Resultate den Anforderungen genügen. Das Ergebnis der Phase Validierung und Tests ist ein freigegebenes Modell, das die gestellten Anforderungen erfüllt und einsatzbereit ist.
Bereitstellung und Integration
Ist das KI-Modell validiert, geht es an die Bereitstellung (Deployment) in der produktiven Umgebung. Diese Phase umfasst das Integrationsdesign: Wie und wo wird das Modell eingebunden? Szenarien reichen von Cloud-Services über On-Premise-Server bis hin zu Edge-Geräten – je nach Anforderungen an Latenz, Datenschutz und Verfügbarkeit.
Bei der Integration muss das Modell mit bestehenden IT-Systemen und Geschäftsprozessen verbunden werden. IT-Teams und Fachexperten sollten eng zusammenarbeiten, um Schnittstellen zu definieren, Workflows anzupassen und Nutzer ggf. zu schulen. Technologisch kommen häufig Container (z.B. Docker) und Orchestrierungstools (wie Kubernetes) zum Einsatz, um Skalierbarkeit und Stabilität zu gewährleisten. Eine sorgfältige Planung der Bereitstellung minimiert Betriebsrisiken und ebnet den Weg für eine reibungslose Nutzung der KI-Lösung im Alltag.
Überwachung und Wartung
Auch nach dem Go-Live endet der Prozess nicht: Das KI-Modell muss kontinuierlich überwacht und bei Bedarf nachjustiert werden. So lässt sich frühzeitig erkennen, ob die Prognosegüte nachlässt, um gegenzusteuern. Neben regelmäßigen Updates gehört auch das Retraining – also das erneute Training des Modells mit aktuellen Daten – zum Wartungsplan. Nur so bleibt die Lösung langfristig verlässlich und anpassungsfähig. Zudem sollten Mechanismen eingerichtet sein, um Fehlentscheidungen oder Probleme zu melden – etwa durch Feedbackschleifen von Nutzer:innen oder automatisierte Alerts.
Wichtige Überlegungen im KI-Entwicklungsprozess
Neben den technischen Phasen gibt es Querschnittsthemen, die bei jedem KI-Projekt von Anfang an mitbedacht werden sollten. Dazu zählen insbesondere ethische Fragen, rechtliche Rahmenbedingungen sowie das Projekt-Setup und Teammanagement.
Ethische KI und Risikomanagement
KI-Systeme müssen verantwortungsvoll entwickelt und eingesetzt werden. Dazu gehört, potenzielle Risiken früh zu identifizieren und Maßnahmen zu deren Kontrolle zu ergreifen z.B. durch ein KI-Risikomanagement. Allerdings sind viele Unternehmen hier noch nicht ausreichend aufgestellt: Nur 23 % der Firmen fühlen sich in Bezug auf KI-Risiken, Governance und regulatorische Fragen gut vorbereitet, berichtet Deloitte.
Es empfiehlt sich daher, spätestens ab der Planungsphase klare Verantwortlichkeiten für die AI Governance festzulegen – also Richtlinien und Prozesse, die einen sicheren und ethisch vertretbaren KI-Einsatz gewährleisten. Dazu zählen regelmäßige ethische Reviews, Bias-Tests für Modelle und die Einbindung diverser Perspektiven (z.B. Ethik-Experten). Ethische KI ist nicht nur „nice to have“, sondern entscheidend, um Vertrauen bei Kunden, Partnern und Aufsichtsbehörden aufzubauen.
Regulatorische Compliance
Die rechtlichen Rahmenbedingungen für KI entwickeln sich dynamisch, besonders in Europa. Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre KI-Projekte mit geltenden Gesetzen und Vorschriften konform sind – vom Datenschutz (DSGVO) über branchenspezifische Regularien bis hin zu neuen KI-spezifischen Gesetzen. Die Einhaltung dieser Vorgaben ist für viele eine Herausforderung: 43 % der deutschen Unternehmen sehen die Erfüllung gesetzlicher Anforderungen als große Hürde bei der Einführung von KI (Deloitte).
Ein wichtiger Meilenstein ist der EU AI Act, der einheitliche Regeln und Pflichten (Transparenz, Risikomanagement, Datenqualität etc.) für KI-Systeme festlegt. So muss z.B. nach Inverkehrbringen eines Hoch-Risiko-KI-Systems ein kontinuierliches Monitoring und Berichtswesen etabliert werden. Bereits in der Entwicklungsphase sollten Compliance-Aspekte mitgedacht werden (“compliance by design”). Best Practices sind hier die frühzeitige Einbindung der Rechtsabteilung oder externer Experten, um den KI-Entwicklungszyklus von Anfang an rechtskonform zu gestalten.
Teamzusammenarbeit und Rollenverteilung
Ein KI-Projekt erfordert die Beschäftigung einer Vielzahl von Spezialisten – von Daten- und KI-Experten bis hin zu IT-Architekten, Fachexperten und Projektmanagern.
Eines der Haupthindernisse ist der Fachkräftemangel im KI-Sektor: Laut Deloitte halten 35 % der Unternehmen den KI-Fachkräftemangel für ein großes Hindernis. Es ist daher wichtig, frühzeitig für die notwendigen Fähigkeiten zu sorgen – sei es durch die Ausbildung von Mitarbeitern oder die Zusammenarbeit mit externen Spezialisten. Ab dem 2. Februar 2025 müssen Unternehmen in der EU außerdem sicherstellen, dass alle Mitarbeiter, die mit der Nutzung und dem Einsatz von KI-Systemen zu tun haben, über ausreichende KI-Kenntnisse verfügen.
Auch die Geschäftsleitung muss einbezogen werden: Ohne ihre Unterstützung und aktive Beteiligung drohen KI-Initiativen am internen Widerstand zu scheitern. Eine offene, veränderungsbereite Unternehmenskultur begünstigt die Einführung neuer KI-Lösungen.
Herausforderungen im KI-Entwicklungszyklus
Trotz sorgfältiger Planung bringt die praktische Umsetzung von KI-Projekten typische Stolpersteine mit sich. Die wichtigsten Herausforderungen sollten bereits im Vorfeld adressiert werden.

Datenqualität und -verfügbarkeit
Häufig sind Daten nicht in ausreichender Menge vorhanden, liegen in Silos oder weisen Qualitätsmängel auf (fehlerhaft, veraltet, verzerrt). Ohne robuste Datenbasis kann auch das beste Machine-Learning-Modell keine zuverlässigen Ergebnisse liefern. Deswegen haben 75 % der Unternehmen ihre Investitionen ins Datenmanagement erhöht, um Datenqualitäts- und Sicherheitsprobleme anzugehen (Deloitte). Ratsam ist ein frühes Data Audit, um Lücken aufzudecken, und wo möglich der Rückgriff auf zusätzliche Datenquellen oder die Generierung synthetischer Daten. Langfristig zahlt sich eine unternehmensweite Datenstrategie aus, damit zukünftige KI-Projekte auf besser vorbereitete Daten zurückgreifen können.
Modell-Drift und Performance-Abfall
Ein KI-Modell ist kein statisches Produkt – seine Leistung kann sich im Laufe der Zeit verschlechtern, wenn sich die Rahmenbedingungen ändern. Dieses Phänomen wird als Modell-Drift bezeichnet. Es tritt auf, wenn beispielsweise sich das Nutzerverhalten ändert, Marktdaten anders ausfallen oder Sensoren neu kalibriert werden. Ein einmal trainiertes Modell erkennt solche Änderungen nicht und liefert dann zunehmend ungenaue Ergebnisse. Ohne kontinuierliche Anpassung verliert ein Modell mit der Zeit an Genauigkeit. Daher müssen Mechanismen etabliert werden, um Modell-Drift früh zu erkennen.
Bereits im KI-Entwicklungszyklus sollte eingeplant werden, wie Updates und Re-Trains umgesetzt werden. Ein agiler Wartungsprozess und regelmäßige Überprüfungen der Modellannahmen helfen, die Performance auf Dauer zu sichern.
Skalierungsprobleme und Ressourcenmanagement
Die Ausweitung einer KI-Lösung vom Prototyp zum produktiven Einsatz ist oft eine Bewährungsprobe. Modelle erfordern teils erhebliche Rechenleistung und Speicher, und ohne passende Infrastruktur stößt ein erfolgreicher Prototyp unter Produktionslast rasch an Grenzen. Fehlen leistungsfähige Datenbanken, Server oder Cloud-Ressourcen, leidet die Performance oder die Kosten explodieren. Deshalb sollte schon bei der Architektur auf Skalierbarkeit geachtet und auf moderne MLOps-Tools gesetzt werden, um ein effizientes Deployment und Monitoring zu gewährleisten.
Ethische und regulatorische Hürden
Selbst ein technisch gelungenes KI-Projekt kann scheitern, wenn ethische Fragen oder gesetzliche Vorgaben ignoriert werden. Zeigt ein Modell zum Beispiel diskriminierende Tendenzen oder verletzt es den Datenschutz, drohen rechtliche Konflikte und Vertrauensverluste. Angesichts kommender Regulierungen wie dem AI Act sollten Ethik und Compliance von Anfang an mitgedacht werden, damit die KI-Lösung am Ende nicht an solchen Hürden scheitert.
Tools und Technologien für effiziente KI-Entwicklung
Die gute Nachricht: Es gibt zahlreiche Tools, die den KI-Entwicklungszyklus unterstützen und standardisieren.
Frameworks & Bibliotheken
Open-Source-Frameworks wie TensorFlow, PyTorch oder scikit-learn haben sich als Standard für das Modelltraining etabliert. Sie bieten vorgefertigte Funktionen für neuronale Netze und andere ML-Algorithmen und erleichtern so Entwicklung und Training erheblich.
Deployment-Plattformen
Für das Deployment werden KI-Modelle meist in Containern (z.B. Docker) bereitgestellt und mit Orchestrierungslösungen wie Kubernetes skaliert. Viele Unternehmen setzen auf Cloud-Services (etwa AWS SageMaker, Azure ML), was sich in erhöhten Cloud-Investitionen für KI zeigt.
Datenmanagement-Tools
Die Verwaltung von Daten und Modellen erfolgt zunehmend mit speziellen MLOps-Werkzeugen. So automatisieren Tools wie Apache Airflow Datenpipelines, während MLflow oder Weights & Biases die Versionierung von Datensätzen, Modellen und Experimentiervarianten ermöglichen. Auch für die Überwachung von Modellen im Betrieb gibt es Lösungen, die etwa auf Leistungsabfall oder Bias aufmerksam machen.
Best Practices für einen erfolgreichen KI-Zyklus
Abschließend einige bewährte Praktiken, die sich in KI-Projekten als Erfolgsfaktoren erwiesen haben.
Entwickeln Sie eine KI-Vision für Ihr Unternehmen, aber steigen Sie mit überschaubaren Pilotprojekten ein. Das Vier-Phasen-Modell von CGI empfiehlt „groß denken (Envision), klein anfangen (Experiment), zukunftssicher aufbauen (Engineer) und schnell skalieren (Expand)“. Konkret bedeutet das: Eine strategische Roadmap haben, aber erste Anwendungsfälle als Proof of Concept oder MVP umsetzen, um schnell Learnings zu gewinnen und Erfolge zu demonstrieren.
Von Beginn an sollte der Mehrwert der KI-Lösung für das Unternehmen und die Belegschaft deutlich gemacht werden. Häufig scheitern KI-Projekte an mangelnder Transparenz gegenüber Mitarbeitenden und unklarer Definition des Nutzens. Kommunizieren Sie offen, welche Ziele verfolgt werden und wie die KI die Arbeit unterstützt. Holen Sie Feedback ein und adressieren Sie Ängste (z.B. durch Schulungen oder Beteiligung an der Gestaltung der Lösungen). So schaffen Sie Akzeptanz und vermeiden Widerstände.
Zukunftstrends im KI-Entwicklungszyklus
Generative KI und KI-Agenten
Große KI-Modelle (wie ChatGPT) ermöglichen KI-Systemen die eigenständige Inhaltserzeugung. Ein Trend sind hyperpersonalisierte KI-Agenten, die als virtuelle Assistenten individuell auf Nutzer zugeschnitten agieren. Laut der Digitalexpertin Kirsten Rulf wird generative KI künftig „auf individueller Ebene präzise Bedürfnisse erkennen und maßgeschneiderte Lösungen anbieten“. Solche Agenten eröffnen neue Möglichkeiten (etwa im Kundenservice), erfordern aber auch Anpassungen der Infrastruktur und klare Kontrollrichtlinien.
Verstärkte AI-Governance und Regulierung
Mit neuen Gesetzen wie dem EU AI Act (dessen Vorgaben ab 2026 gelten) rücken Compliance und unternehmensweite AI Governance noch stärker in den Fokus. Unternehmen werden vermehrt Audits, Dokumentationspflichten und Risikoanalysen über den gesamten KI-Lebenszyklus hinweg erfüllen müssen. Allerdings fühlt sich bislang nur eine Minderheit von 23 % der Unternehmen auf die Themen Risiko, Governance und Regulierung gut vorbereitet (Deloitte). Wer frühzeitig robuste Governance-Strukturen implementiert, ist hier klar im Vorteil.
Fazit
Die Einführung von KI ist kein einmaliges Experiment, sondern ein fortlaufender Prozess aus Planung, Umsetzung und Kontrolle. Werden alle Phasen sorgfältig durchlaufen – von der Problemdefinition über die Datenvorbereitung und das Modelltraining bis hin zum Deployment und Monitoring – steigen die Chancen erheblich, dass eine KI-Initiative nachhaltigen Mehrwert liefert. Gleichzeitig dürfen Aspekte wie Ethik, Compliance und Teamkultur nicht als Nebensache abgetan werden, sondern sollten von Anfang an integriert sein.Wer technische Exzellenz in Machine Learning mit klarer strategischer Zielsetzung und verantwortungsvollem Handeln kombiniert, wird seine KI-Ziele eher erreichen.Mit sorgfältiger Planung, agiler Umsetzung und kontinuierlicher Optimierung können Unternehmen KI als Innovationsmotor nutzen und echten Geschäftsnutzen erzielen.



